{"id":1608,"date":"2023-06-07T07:45:31","date_gmt":"2023-06-07T07:45:31","guid":{"rendered":"https:\/\/swissmedmusica.ch\/?page_id=1608"},"modified":"2026-07-30T07:43:28","modified_gmt":"2026-07-30T07:43:28","slug":"gesundheitstag","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/swissmedmusica.ch\/en\/gesundheitstag\/","title":{"rendered":"22. Symposium der Swissmedmusica"},"content":{"rendered":"<section class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>22. SMM-SYMPOSIUM 2026<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">SAMSTAG, 7.NOVEMBER 2026 \u2013 SAMEDI 7 NOVEMBRE 2026<br \/>\nFARELSAAL BIEL\u2013BIENNE<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/swissmedmusica.ch\/anmeldung-symposium-2025\/\"><strong>Anmeldeformular<\/strong><\/a><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u00abRUND UM DIE HAND\u00bb \u2013 \u00abTOUT CE QUI CONCERNE LA MAIN\u00bb<\/h3>\n<p><strong>08:45<\/strong> T\u00fcr\u00f6ffnung \u2013 Ouverture de porte<br \/>\n<strong>09:30<\/strong> Begr\u00fcssung \u2013 Mot de bienvenue<br \/>\n<strong>09:45<\/strong> Musikalischer Auftakt \u2013 Ouverture musicale<\/p>\n<p><strong>10:00 KEYNOTE<\/strong> \u2013 Leonhard K\u00f6nigseder, MSc, MA-Sportpsychologe, Musiker, P\u00e4dagoge<br \/>\n\u00abWarum tun H\u00e4nde nicht immer, was sie sollen?\u00bb<br \/>\n\u00abPourquoi les mains ne font-elles pas toujours ce qu\u2019elles devraient faire?\u00bb<\/p>\n<p><strong>10:40<\/strong> Pause<\/p>\n<p><strong>11:00<\/strong> \u00abKlatsch\u00bb, Jean-Luc Reichel<\/p>\n<p><strong>11:10<\/strong> VORTRAG \u2013 Ingrid Hauser, Konzertpianistin und Musikp\u00e4dagogin<br \/>\n\u00abMit Fingerpitzengef\u00fchl ans Instrument \u2013 was ist eigentlich Feinmotorik?\u00bb<br \/>\n\u00abQu\u2019est-ce que c\u2019est la motricit\u00e9 fine, au juste?\u00bb<\/p>\n<p><strong>11:45<\/strong> ZOOM-VORTRAG \u2013 Dr. med. Johanna Doll-Lee, MD. M. Mus.<br \/>\n\u00abDie Hand des Virtuosen \u2013 von Robert Schumann zur modernen Dystonieforschung\u00bb<br \/>\n\u00abLa main du virtuose \u2013 de Robert Schumann \u00e0 la recherche moderne sur la dystonie\u00bb<\/p>\n<p><strong>12:15<\/strong> Mittagspause<\/p>\n<p><strong>13:35<\/strong> \u00abKlatsch\u00bb, Jean-Luc Reichel<\/p>\n<p><strong>13:45<\/strong> KEYNOTE \u2013 Prof. Dr. Jochen Blum<br \/>\n\u00abDie Hand beim Musizieren: ein Wunder der Natur \u2013 aber auch anspruchsvoll aus Sicht eines Handspezialisten\u00bb<br \/>\n\u00abLa main lorsqu\u2019on joue d\u2019un instrument: une merveille de la nature \u2013 mais aussi un sujet complexe du point de vue d\u2019un sp\u00e9cialiste de la main\u00bb<\/p>\n<p><strong>14:30<\/strong> WORKSHOPS zur Wahl \u2013 \u00e0 voter: Leonhard K\u00f6nigseder\/ Ingrid Hauser<\/p>\n<p><strong>15:25<\/strong> Pause<\/p>\n<p><strong>15:40<\/strong> VORTRAG \u2013 Oliver Margulies, PhD, MA, MAS Musikphysiologie<br \/>\n\u00abAus dem Handlabor der ZHdK: Impulse f\u00fcr die Instrumentalp\u00e4dagogik, Pr\u00e4vention und Therapie\u00bb<br \/>\n\u00abDes id\u00e9es pour l\u2019enseignement instrumental, la pr\u00e9vention et la th\u00e9rapie issues laboratoire de la main de la ZHdK\u00bb<\/p>\n<p><strong>16:15<\/strong> VORTRAG \u2013 Qualizirkel Musikmedizin Handtherapie Z\u00fcrich und Umgebung<br \/>\n\u00abEinblicke in die Handtherapie \u2013 praxisnahe Inputs aus Ergo- und Physiotherapie\u00bb<br \/>\n\u00abAper\u00e7u de la th\u00e9rapie de la main \u2013 conseils pratiques issus de l\u2019ergoth\u00e9rapie et de la kin\u00e9sith\u00e9rapie\u00bb<\/p>\n<p><strong>16:50<\/strong> Musikalischer Abschluss<br \/>\n<strong>17:00<\/strong> Ap\u00e9ro<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>ZWEI WORKSHOPS ZUR WAHL<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Workshop 1<\/strong> \u2013 Leonhard Ko\u0308nigseder<br \/>\n\u201eWenn die Ha\u0308nde zittern \u2013 Strategien zum Umgang mit Drucksituationen\u201c<br \/>\nFu\u0308r Musiker:innen besteht die zentrale Herausforderung nicht nur darin, im Proberaum ku\u0308nstlerische Exzellenz zu entwickeln, sondern diese auch unter Leistungsdruck \u2013 etwa vor Publikum oder Fachjury \u2013 zuverla\u0308ssig abrufen zu ko\u0308nnen. Zittern und Kontrollverlust in den Ha\u0308nden za\u0308hlen dabei zu den ha\u0308ufigsten und belastendsten Problemen.<br \/>\nIn diesem Workshop werden Strategien vorgestellt, die helfen, mit Drucksituationen besser umzugehen und die motorische Kontrolle wiederzuerlangen.<\/p>\n<p><strong>Workshop 2<\/strong> \u2013 Ingrid Hauser<br \/>\n\u201eFeinmotorik \u2013 mit Fingerspitzengefu\u0308hl ans Instrument\u201c<br \/>\nDurch eigenes Ausprobieren erleben wir unterschiedliche Handgefu\u0308hle und scha\u0308rfen dabei unsere Wahrnehmung fu\u0308r feine Unterschiede.<br \/>\nEs werden einzelne U\u0308bungen zur Ko\u0308rperhaltung vorgestellt, vielfa\u0308ltige U\u0308bungen zur feinmotorischen Funktion der Finger \u2013 wobei dem Daumen besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird \u2013 und des weiteren auch U\u0308bungen am Instrument.<br \/>\nDer Begriff \u201eU\u0308bungen\u201c ist hierbei ausdru\u0308cklich nicht im Sinne eines mechanischen Trainings durch Wiederholung zu verstehen. Vielmehr steht eine differenzierte Wahrnehmung im Mittelpunkt: Es geht um Sensibilisierung und darum, natu\u0308rliche Bewegungsabla\u0308ufe anzuregen. Ausgangspunkt ist dabei stets das klangliche Ziel am Instrument. Diese Herangehensweise unterstu\u0308tzt uns darin, Unno\u0308tiges und U\u0308berflu\u0308ssiges loszulassen und zu einer freieren, organischeren Spielweise zu finden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">KEYNOTES &amp; VORTR\u00c4GE<\/h3>\n<p><strong>Keynote 1<\/strong> \u2013 Leonhard Ko\u0308nigseder<br \/>\n\u201eWarum tun Ha\u0308nde nicht immer, was sie sollen?\u201c<\/p>\n<p>Viele Musiker:innen kennen die Erfahrung: Im Proberaum funktioniert alles \u2013 doch auf der Bu\u0308hne plo\u0308tzlich nicht mehr. In dieser Keynote geht es um die psychologischen Hintergru\u0308nde dieser Diskrepanz und darum, wie mentale Prozesse die Kontrolle u\u0308ber die Ha\u0308nde beeinflussen.<\/p>\n<p><strong>Keynote 2<\/strong> \u2013 Prof. Dr. Jochen Blum<br \/>\n\u00abDie Hand beim Musizieren: ein Wunder der Natur \u2013 aber auch anspruchsvoll aus Sicht eines Handspezialisten\u00bb<\/p>\n<p>Die menschliche Hand ist zweifellos ein Wunder der Natur, welches aufgrund seiner hochspeziellen Konstruktion und Verkn\u00fcpfung mit dem Nervensystem Leistungen erm\u00f6glichen kann, die anderen Lebewesen nicht gelingen. Innerhalb der menschlichen manuellen filigranen Leistungsf\u00e4higkeiten stellt hierbei das Musizieren nochmals einen H\u00f6hepunkt an Komplexit\u00e4t dar, die kaum mit anderen Anforderungen an die Hand vergleichbar ist.<br \/>\nMusiker*innen sind zurecht anspruchsvolle Handpatienten. Hoher Erwartungsdruck an Handspezialist*innen und Handchirurg*innen und prinzipielle Abneigung gegen\u00fcber jeglichen operativen Eingriffen an der Hand erschweren die Arzt-Patient-Beziehung, wenn von \u00e4rztlicher Seite keine pers\u00f6nliche Musiziererfahrung oder Vorstellungsf\u00e4higkeit deren Anforderungen vorliegen. Kenntnisse der spezifischen Anforderungen an die Hand von Musiker*innen vor dem Hintergrund musikphysiologischer und instrumentaltechnischer Grundlagen erleichtern auf jeden Fall sowohl Anamnese, Untersuchung, Diagnostik wie auch Therapiewahl.<br \/>\nErkrankungen der Hand finden sich, abgesehen von Sehnenerkrankungen und Sehnenscheidenentz\u00fcndungen und der Fokalen Dystonie, bei Musiker*innen nicht wesentlich geh\u00e4uft im Vergleich zur Gesamtbev\u00f6lkerung. Dennoch bekommt eine Reihe von Krankheitsbildern durch die besonderen beruflichen Anforderungen einen wesentlich brisanteren Stellenwert. Dies betrifft vor allem periphere Nervenkompressionssyndrome, Arthrosen, Ganglien, Kontrakturen und Hypermobilit\u00e4tssyndrome. Dies soll in diesem Vortrag f\u00fcr Musiker*innen verst\u00e4ndlich dargestellt werden.<br \/>\nDie Behandlung, aber auch Pr\u00e4vention dieser Erkrankungen wie auch von Verletzungsfolgen erfordert neben maximalen handchirurgischen Therapieanstrengungen Kreativit\u00e4t und die Einbeziehung des musikalischen Berufsumfeldes, bis hin zu den Musikinstrumenten selbst, in die Therapie und Rehabilitation. Die Entscheidung zum operativen Eingreifen kann in bestimmten F\u00e4llen eher Zur\u00fcckhaltung erfordern, dennoch gibt es eindeutig Situationen, in denen Berufsmusiker*innen fr\u00fcher einem handchirurgischen Eingriff zugef\u00fchrt werden sollte, um eine rasche R\u00fcckkehr ans Instrument unter dem Gesichtspunkt labiler und \u00fcbintensiver feinmotorischer Bewegungskonzepte zu erm\u00f6glichen. Auch kann in bestimmten F\u00e4llen sinnvoll sein, ergonomische Ver\u00e4nderungen an den Instrumenten selbst und ihrem Zubeh\u00f6r vorzunehmen. Entsprechende Beispiele sollen hier aufgezeigt werden.<\/p>\n<p><strong>Vortrag 1<\/strong> \u2013 Ingrid Hauser<br \/>\n\u201eMit Fingerspitzengefu\u0308hl ans Instrument\u201c \u2013 und \u00abwarum es fu\u0308r uns Musiker:innen existenziell wichtig ist, auf unseren Instrumenten feinmotorisch zu spielen\u00bb.<br \/>\nIn diesem Vortrag geht es um unterschiedliche Hand-, Spiel- und Bewegungsgefu\u0308hle, die \u2013 insbesondere im Workshop \u2013 erlebbar und spu\u0308rbar gemacht werden. Im Mittelpunkt stehen die Unterschiede zwischen fein- und grobmotorischer Steuerung beziehungsweise Spielweise der Finger, sowie einige Voraussetzungen unserer Ko\u0308rperhaltung, die fu\u0308r das Funktionieren der feinen Fingermotorik entscheidend sind. Daru\u0308ber hinaus werden Mo\u0308glichkeiten aufgezeigt, die Feinmotorik weiterzuentwickeln oder neu aufzubauen.<br \/>\nEin weiterer Schwerpunkt liegt auf den Gefahren und Risiken, die in diesem Bereich fu\u0308r Musiker:innen bestehen und wie sich diese vermeiden lassen.<\/p>\n<p><strong>Vortrag 2<\/strong> \u2013 Dr. med. Johanna Doll-Lee<br \/>\n\u00abDie Hand des Virtuosen \u2013 von Robert Schumann zur modernen Dystonieforschung\u00bb<\/p>\n<p>Musizieren ist eine der komplexesten T\u00e4tigkeiten, die das menschliche Gehirn meistern kann. Es erfordert nicht nur Ged\u00e4chtnisleistung und Konzentration, sondern auch eine au\u00dfergew\u00f6hnliche feinmotorische Kontrolle. MusikerInnen haben deshalb meist schon in der Kindheit mit dem Instrumentalspiel begonnen und viele tausend Stunden ge\u00fcbt, bevor sie die Aufnahmepr\u00fcfung an eine Musikhochschule bestanden haben. \u201e\u00dcben hilft\u201c &#8211; diesen Grundsatz kennen wir alle. Aber was, wenn \u00dcben nicht mehr hilft?<br \/>\nDie Musikerdystonie ist eine Bewegungsst\u00f6rung, die zu einem Verlust der feinmotorischen Kontrolle am Instrument f\u00fchrt und namhafte K\u00fcnstler wir Leon Fleisher und Robert Schumann betraf. In diesem Vortrag werden aktuelle wissenschaftliche Studien zum Thema beleuchtet und Erkenntnisse \u00fcber Risikofaktoren, Pr\u00e4ventionsstrategien und Therapiem\u00f6glichkeiten diskutiert.<\/p>\n<p><strong>Vortrag 3<\/strong> \u2013 Oliver Margulies<br \/>\n\u00abIndividualita\u0308t der Spielha\u0308nde auf objektiver Grundlage einscha\u0308tzen: Impulse fu\u0308r<br \/>\ndie Instrumentalpa\u0308dagogik, Pra\u0308vention und Therapie aus dem Handlabor der ZHdK\u00bb<br \/>\nIndividuelle Handeigenschaften ko\u0308nnen zur Leichtigkeit beim Instrumentalspiel wesentlich beitragen. Unerkannt ko\u0308nnen sie das Instrumentalspiel aber auch erschweren oder sogar verunmo\u0308glichen. Das Handlabor der ZHdK (Zu\u0308rcher Zentrum Musikerhand ZZM, www.zzm.ch) tra\u0308gt durch Messung von inzwischen u\u0308ber 100 Handeigenschaften zu einem differenzierten Versta\u0308ndnis der Spielhand bei.<br \/>\nDer mit praktischen Impulsen angereicherte Kurzvortrag erschliesst Hintergrundinformationen zum Handlabor und gibt Einblick in aktuelle, anwendungsorientierte Forschungsprojekte und zeigt Beispiele fu\u0308r den Praxistransfer in Pa\u0308dagogik und Beratungsta\u0308tigkeit von Musiker:innen.<\/p>\n<p><strong>Vortrag 4<\/strong> \u2013 Qualizirkel Musikmedizin Handtherapie Z\u00fcrich und Umgebung<br \/>\n\u00abAnpassungen am Instrument? Einblicke in die Handtherapie\u00bb<br \/>\nWie passt sich die Hand ans Instrument oder das Instrument an die Hand an? Wenn Musiker:innen in die Handtherapie kommen, ist die Behandlung oft komplexer als die Symptome oder die Diagnose. Anhand konkreter Praxisbeispiele wird gezeigt, mit welchen Massnahmen Hand und Instrument (wieder) zueinander finden \u2013 von ergonomischen Anpassungen am Instrument u\u0308ber individuelle Schienenversorgungen bis hin zu therapeutischen U\u0308bungen. Ein praxisnaher Input aus der Ergo- und Physiotherapie \u2013 mit der Mo\u0308glichkeit, im Anschluss Fragen zu stellen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">CV DER REFERIERENDEN<\/h3>\n<p><strong>Leonhard Ko\u0308nigseder<\/strong> \u2013 MSc MA-Sportpsychologe, Musiker, P\u00e4dagoge<br \/>\nLeonhard Ko\u0308nigseder ist Sportpsychologe und war mehr als 10 Jahre Schlagwerker und Pauker der Grazer Philharmoniker \/ Oper Graz.<br \/>\nLeonhard unterrichtet Mentales Training, Autogenes Training und Musikphysiologie an der Universita\u0308t fu\u0308r Musik und darstellende Kunst Wien (mdw).<br \/>\nNeben seiner Lehrta\u0308tigkeit unterstu\u0308tzt er Musiker:innen und Athlet:innen dabei, ihr volles Potential auszuscho\u0308pfen. Mehr Informationen auf\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.leonhard-koengiseder.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.leonhard-koengiseder.com<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Prof. Dr. Jochen Blum<\/strong><br \/>\nstudierte Medizin in Siena, Mainz, Boston und London nach einer Ausbildung zum Geigenbauer bei M. Stelio Rossi in Siena\/Italien.<br \/>\nAb 1988 \u00e4rztliche T\u00e4tigkeit mit Einrichtung einer Musikersprechstunde an der Klinik f\u00fcr Unfall- und Handchirurgie der Universit\u00e4t Mainz. Professor (apl.), sowie Chefarzt f\u00fcr Unfallchirurgie, Orthop\u00e4die und Handchirurgie des Klinikum Worms, akademisches Lehrkrankenhaus der Universit\u00e4t Mainz. Seit 1995 Professor (apl.) f\u00fcr Musikphysiologie und Musikermedizin an der Hochschule f\u00fcr Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a. M..<br \/>\nGr\u00fcndungsmitglied der \u201eDeutschen Gesellschaft f\u00fcr Musikphysiologie und Musikermedizin\u201c (DGfMM) 1994 in M\u00fcnchen, von 1999 bis 2005 Pr\u00e4sident der DGfMM.<br \/>\nWissenschaftlicher Leiter, Referent und Autor diverser Kongresse, Symposien, Fachbeitr\u00e4ge und B\u00fccher im Bereich der Musikermedizin und der Musikphysiologie.<\/p>\n<p><strong>Ingrid Hauser<\/strong> \u2013 Konzertpianistin, Pa\u0308dagogin, Dispokineterin<br \/>\nlebt in Emmerich am Rhein. Sie studierte Evangelische Kirchenmusik sowie Klavierpa\u0308dagogik an der Folkwang-Hochschule in Essen. Anschlie\u00dfend absolvierte sie ein Aufbaustudium fu\u0308r Kammermusik und Liedbegleitung in Leipzig. Daru\u0308ber hinaus erhielt sie eine Ausbildung im Fach Dispokinesis bei G. O. van de Klashorst.<br \/>\nAn der Folkwang-Hochschule war sie als Lehrbeauftragte fu\u0308r Klavier ta\u0308tig und engagierte sich dort im Arbeitskreis Ko\u0308rperbewusstsein. Es folgten zahlreiche Workshops und fortlaufende Seminare an der Folkwang-Hochschule sowie eine Dozententa\u0308tigkeit bei der Europa\u0308ischen Gesellschaft fu\u0308r Dispokinesis, unter anderem zu den Themen Klavier, Atem und Feinmotorik.<br \/>\nU\u0308ber mehrere Jahre geho\u0308rte sie zudem dem Leitungsteam der Ausbildung der Gesellschaft fu\u0308r Dispokinesis nach G. O. van de Klashorst an.<br \/>\nHeute arbeitet Ingrid Hauser freiberuflich als Konzertpianistin und Pa\u0308dagogin.<\/p>\n<p><strong>Dr. med. Johanna Doll Lee<\/strong> \u2013 MD. M. Mus.<br \/>\nAus einer Musikerfamilie stammend, erhielt Dr. Johanna Doll Lee bereits im Alter von drei Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Mit 16 Jahren wurde sie als Jungstudentin im Fach Klavier am Mozarteum Salzburg aufgenommen und setzte ihr Studium sp\u00e4ter an der Hochschule f\u00fcr Musik und Theater M\u00fcnchen fort, wo sie ihr Masterstudium im Konzertfach Klavier mit h\u00f6chster Auszeichnung abschloss.<br \/>\nIm Anschluss daran studierte sie Humanmedizin in Hannover und M\u00fcnchen und promovierte an der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen \u00fcber die fokale Dystonie bei Musizierenden.<br \/>\nDerzeit befindet sie sich in der Facharztweiterbildung zur Neurologin an der Medizinischen Hochschule Hannover mit gleichzeitiger F\u00f6rderung als Clinician Scientist. In Kooperation mit dem Institut f\u00fcr Musikphysiologie und Musikermedizin Hannover leitet sie mehrere drittmittelgef\u00f6rderte Forschungsprojekte zu Bewegungsst\u00f6rungen bei Musizierenden sowie zur Neuroplastizit\u00e4t im Zusammenhang mit dem Musizieren.<\/p>\n<p><strong>Oliver Margulies<\/strong> \u2013 PhD, MA, MAS<br \/>\nNach seinem BA- und MA-Studium fu\u0308r Violine und Viola in Zu\u0308rich und Basel war Oliver Margulies von 2005 bis 2007 Mitglied des UBS Verbier Festival Orchestra und der Lucerne Festival Academy. Er ist als freischaffender Kammer- und Orchestermusiker in der Schweiz ta\u0308tig. Seit 2007 lehrt OliverMargulies an Musikschule Konservatorium Zu\u0308rich. Seit dem Abschluss des Zertifikats als Dispokinesis-Lehrer im Jahr 2008 bietet er spezialisierte Gruppenkurse und Einzelberatungen in diesem Bereich an. 2011 schloss er den MAS in Musikphysiologie an der Zu\u0308rcher Hochschule der Ku\u0308nste (ZHdK) ab, und promovierte 2018 in Wissenschaftlicher Musikpa\u0308dagogik (ZHdK\/KUG). Im Bereich Musikphysiologie ist er seit 2010 als Dozent an der Stella<br \/>\nVorarlberg Privathochschule fu\u0308r Musik ta\u0308tig. 2009 war er Mitbegru\u0308nder des Zu\u0308rcher Zentrum Musikerhand (ZZM) und arbeitet seit 2010 als Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Musikphysiologie, Pra\u0308ventiv- und Musikermedizin des Departements Musik der ZHdK.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/section>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] 22. 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